2018: Re-Authoring Futures

BeyondStorytelling, 8./9. Juni in Hamburg

In der narrativen Arbeit liegt viel Gestaltungskraft. Erich Kästner sagte, es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Genauso wie wir unsere Vergangenheit unterschiedlich erzählen und damit auch wahrnehmen können, liegt es an uns ein inspirierendes Zukunftsbild zu schaffen – ein visionärer Zustand, zu dem wir uns als Person oder aber auch Organisation hin-entwickeln können.

In Vorbereitung auf unsere erste BeyondStorytelling Konferenz letztes Jahr im Mai in Heidelberg, haben wir uns natürlich auch die Frage nach dem bestmöglichen Ergebnis gestellt.

Wir nannten damals drei wichtige Elemente, eine Plattform für intellektuell anspruchsvollen Austausch zum Thema Storytelling/narrative Arbeit in Organisationen, ein atmosphärisch anregendes und unvergessliches Erlebnis und begeisterte Teilnehmer, die uns am Ende der Veranstaltung nach dem nächsten Termin
fragen. All das ist uns gelungen 😉

Um das Konzept der bestmöglichen Zukunft zu erläutern, erzähle ich gerne Ben Zanders Kurzgeschichte:
Im 19. Jahrhundert schickt ein englischer Schuhproduzent zwei ‚Salesmen’ nach China, um die Marktchancen vorort auszuloten. Der erste sendet ein Telegramm zurück: Hoffnungslos, die Menschen hier tragen keine Schuhe. Der zweite, grossartige Möglichkeiten, die Leute hier haben noch gar keine Schuhe. Mehr dazu in Ben Zanders, Ted Talk.
Im Rahmen unserer nächsten BeyondStorytelling Konferenz am 8.-9.6.2018 in Hamburg machen wir genau das zum Thema: ‚Re-Authoring Futures’. 

Vor dem Hintergrund eines neuen (VUCA)Zeitalters, unter dem Einfluß von Digitalisierung, demographischem Wandel und damit verbundenen Unwägbarkeiten der Marktentwicklung bzw. des Verbraucherverhaltens, sind Unternehmen gefordert neue Organisations- und Führungsansätze zu leben. Während langfristige Strategiearbeit nicht mehr die passende Antwort zu sein scheint, wird die Ausgestaltung eines Zukunftsbild als Orientierungshilfe unabdingbar sein.

Mit Re-Authoring Futures wollen wir diesen kreativen Prozess der Zukunftsgestaltung unterstützen. Die Zukunft ist die Geschichte, die wir darüber erzählen. Narrative Methoden können Organisationen befähigen visionäre Szenarien zu entwickeln, in die sie schrittweise hineinwachsen können.

Im Programm der Konferenz finden sich drei verschiedene Perspektiven auf die Arbeit mit Storytelling und dem Blick in die Zukunft:

  • Narrative Methoden: Auf welche Weise können narrative Ansätze die Vision-/Zukunftsarbeit in Organisationen unterstützen?
  • Social Context: Was ist das narrative Feld in einer Organisation? Wie beeinflusst das unsere Zukunft? Wie können wir den Kontext sichtbar machen und transformieren?
  • Transformation & Storytelling: Welchen Einfluss haben aktuelle Trends auf die Arbeit mit Storytelling ? Welche neuen Entwicklungen zeichnen sich ab?

Bei Interesse an der Konferenz besucht gerne unsere website. Ticketing wird voraussichtlich Anfang Dezember starten. Meldet Euch bei unserem Newsletter an, um auf dem Laufenden gehalten zu werden.

Was noch?
Für alle diejenigen, die Interesse daran haben, sich mit einem Workshop aktiv am Programm zu beteiligen, bis zum 15.12.18 nehmen wir Vorschläge entgegen. Mehr dazu über Call for papers.

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